Nukleotide: Wirkung, Funktion & Aufbau

Aufbau eines Nukleotids

Finde heraus, wie ein Nukleotid aufgebaut ist und wieso sie als Grundbausteine der DNA so wichtig sind.

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Welche Funktionen haben Nukleotide?

Du möchtest wissen, welche Funktion diese Bausteine in unserem Körper erfüllen? Erfahre hier, wie sie die Zellteilung, den Energietransport sowie die Proteinbiosynthese beeinflussen.

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Welche Wirkung rufen Nukleotide hervor?

Finde heraus, welche weiteren Wirkungen Nukleotide in uns auslösen und welche Vorteile dies für unseren Körper hat. 

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Die Bedeutung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Proteinen für unseren Körper und unsere Gesundheit ist heute weithin bekannt. Doch neben diesen Nährstoffen, gibt es auch welche, die weniger bekannt sind: die Nukleotide.


Nukleotide sind wichtige Bausteine des Lebens und spielen eine entscheidende Rolle in vielen Prozessen. Sie sind die Bausteine von Nukleinsäuren wie DNA und RNA und können als Energiequellen, Bausteine und Signalmoleküle wirken und sind daher von entscheidender Bedeutung für die Neubildung von Zellen sowie den Energiestoffwechsel.

In diesem Beitrag werden wir den Aufbau, die Funktionen sowie die Wirkungen von Nukleotiden im Körper genauer untersuchen.

Aufbau eines Nukleotids

Nukleotide sind die Grundbausteine von DNA und RNA und bestehen aus einem Zucker, einer organischen Base und einem Phosphatrest. Der Zucker ist entweder Desoxyribose in der DNA oder Ribose in der RNA.

In der DNA kommen die vier Nukleobasen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin vor. In der RNA wird Thymin durch Uracil ersetzt. Der Phosphatrest besteht aus einer oder mehreren Phosphatgruppen und ist für die Verbindung der Nukleotide zu einer Kette verantwortlich.

Die Nukleotide sind über sogenannte Phosphodiesterbindungen miteinander verbunden, wodurch lange Nukleinsäureketten entstehen. In der DNA bilden Nukleotide eine Doppelhelix, indem sich die Basen Adenin (A) mit Thymin (T) und Guanin (G) mit Cytosin (C) paaren.

Die Fähigkeit von Nukleotiden, sich miteinander zu verbinden und lange Ketten zu bilden, gehört zu ihren wichtigsten Eigenschaften. Der Aufbau eines Nukleotids ist von großer Bedeutung für seine Funktion und Wirkung in der Zelle. Die Kombination aus Nukleobase, Zucker und Phosphatgruppe ermöglicht es Nukleotiden, genetische Informationen zu speichern, Energie zu übertragen und verschiedene biochemische Prozesse zu regulieren.

Welche Funktionen haben Nukleotide?

Nukleotide sind an zahlreichen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt und gelten deshalb als einige der vielseitigsten Stoffe im menschlichen Körper. Sie sind unter anderem relevant für die Zellteilung, den Energietransport, die Signalübertragung sowie die Proteinbiosynthese.

  • Zellteilung: Unter allen Prozessen, an denen Nukleotide beteiligt sind, ist die Zellteilung wohl einer der bekanntesten. Bevor eine Zellteilung stattfinden kann, muss sich die gesamte DNA zunächst verdoppeln. Für jede Zellteilung werden rund 3 Milliarden Nukleotide benötigt. Ein Mangel an Nukleotiden kann zu einer unzureichenden DNA-Replikation und einer gestörten Zellteilung führen, wodurch unter anderem das Immunsystem beeinträchtigt werden kann.
  • Proteinbiosynthese: Ähnlich wie in DNA und RNA dienen Nukleotide auch als wichtige Moleküle bei der Proteinbiosynthese. Der genetische Code der DNA bestimmt die Anordnung der Aminosäuren in einem Protein. Bei der Produktion von Proteinen wird die entsprechende Information der DNA in ein Boten-RNA-Molekül (mRNA) übertragen. Die mRNA übermittelt den genetischen Code anschließend an die Ribosomen, die als Proteinfabriken der Zelle bezeichnet werden können.
    Basierend auf den Anweisungen der mRNA bringt ein weiteres Molekül namens tRNA (Transfer-RNA) die richtigen Aminosäuren zu den Ribosomen. Dort werden die Aminosäuren schließlich zu einem Protein zusammengefügt. Auf diese Weise helfen Nukleotide dabei, die Anweisungen des genetischen Codes weiterzugeben. Sie gewährleisten, dass bei der Proteinbiosynthese die richtigen Aminosäuren zur Bildung von Proteinen verwendet werden.
    Folglich sind Nukleotide essenziell für die Produktion von Proteinen und das damit verbundene Zellwachstum. Ohne sie könnten die Zellen Verdauungsenzyme, bestimmte Hormone oder Hämoglobin zum Sauerstofftransport nicht oder nur sehr langsam bilden. Das würde sich negativ auf zahlreiche Abläufe in unserem Körper auswirken.
  • Energietransport: Ein weiterer wichtiger Aspekt der Nukleotide ist ihre Rolle beim Energietransport. Das Nukleotid Adenosintriphosphat (ATP) ist der wichtigste universelle Energieträger innerhalb der Zellen und wird unter anderem in den Mitochondrien produziert. Mitochondrien gelten als Kraftwerke der Zellen und bilden ATP durch den oxidativen Abbau von Glucose und anderen energiereichen Molekülen.
    Durch die Abspaltung einer Phosphatgruppe von ATP wird Energie freigesetzt. Diese kann von den Zellen genutzt werden, um lebenswichtige Prozesse wie Muskelkontraktionen oder die Aufrechterhaltung des Zellstoffwechsels durchzuführen. Insgesamt erfüllen Nukleotide, insbesondere ATP, eine essenzielle Funktion beim Energietransport innerhalb der Zellen und ermöglichen damit das reibungslose Funktionieren des Organismus.
  • Immunsystem und Signalübertragung: Nukleotide spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Signalübertragung zwischen Zellen. Sie sind für die Bildung von Antikörpern von Bedeutung, die wiederum essenziell für die Abwehr von Krankheitserregern sind.
    Darüber hinaus sind Nukleotide an der Signalübertragung zwischen Zellen beteiligt. Sie fördern die Reparatur und Regeneration von geschädigtem Gewebe und unterstützen das Wachstum neuer Zellen. Außerdem beeinflussen Nukleotide die Aktivität von Immunzellen und modulieren die Immunantwort auf Krankheitserreger. Wird der individuelle Nukleotid-Bedarf nicht ausreichend gedeckt, können verschiedene Körperfunktionen nicht mehr optimal ablaufen.

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Welche Wirkung rufen Nukleotide hervor?

Nukleotide haben eine Vielzahl von Wirkungen im Körper. Eine der wichtigsten ist ihre Rolle beim Aufbau und bei der Reparatur von DNA und RNA. Ohne eine ausreichende Verfügbarkeit von Nukleotiden kann der Körper seine genetischen Informationen nicht intakt halten. Mögliche Folgen können eine gestörte Zellteilung oder ein geschwächter Stoffwechsel sein.

Weitere Wirkungen, die durch Nukleotide zustande kommen können, sind:

  • Nukleotide können die Wahrscheinlichkeit von Durchfall verringern.
  • Sie können als Neurotransmitter wirken und eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben.
  • Sie können das Immunsystem des menschlichen Körpers unterstützen.
  • Nukleotide können bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms (IBS) hilfreich sein.
  • Wenn der Stresspegel steigt, können Nukleotide dazu beitragen, den Cortisolspiegel zu senken. Cortisol ist ein Hormon, das der Körper in Stresssituationen freisetzt.
  • Nukleotide sind wichtige Bestandteile des Stoffwechsels und für die Funktion der Leber von Bedeutung.
  • Sie können dazu beitragen, die Anzahl natürlicher Killerzellen im Körper zu erhöhen und damit die Abwehr von Krankheiten oder Viren zu unterstützen.
  • Nukleotide können die Effizienz der Zellreparatur und das Wachstum neuer Zellen verbessern.
  • Über die Nahrung aufgenommene Nukleotide können bei der Bekämpfung von Ekzemen, der Reparatur des Hautgewebes und weiteren Hautproblemen unterstützen.

Weitere Informationen über die Bedeutung dieser Moleküle für den Verdauungstrakt findest du in unserem Beitrag über Nukleotide und den Darm.

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Häufige Fragen zur Wirkung von Nukleotiden

Nein, ihre Wirkung hängt von der jeweiligen Funktion ab. Einige sind Bestandteile von DNA und RNA, während Adenosintriphosphat (ATP) als Energieträger dient. Andere sind wiederum an der Steuerung verschiedener Prozesse in den Zellen beteiligt.

Als wichtiger Nährstoff und Grundbaustein von DNA und RNA spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Zellregeneration. Damit neue Zellen entstehen können, muss die genetische Information zunächst verdoppelt und weitergegeben werden. Auf diese Weise unterstützen sie die Erneuerung und Reparatur von Gewebe.

In bestimmten Lebensphasen oder bei einer hohen körperlichen Belastung kann der Bedarf steigen. Das gilt besonders dann, wenn sich viele Zellen teilen oder geschädigtes Gewebe regeneriert wird. Der Körper kann die benötigten Bausteine selbst bilden. Zusätzlich werden Nukleotide aus der Nahrung aufgenommen.

Die Wirkung lässt sich zeitlich nicht pauschal bestimmen. Viele der Funktionen finden dauerhaft und unbemerkt innerhalb der Zellen statt. Ob und wann sich eine zusätzliche Zufuhr bemerkbar macht, hängt unter anderem vom individuellen Nukleotid-Bedarf, der Dosierung und dem jeweiligen Produkt ab.

Als Nahrungsergänzung sind sie sowohl in Kapsel- als auch in Pulverform erhältlich. Nukleotide Kapseln ermöglichen eine einfache und genau portionierte Einnahme. Wer die Menge flexibler dosieren oder in die Ernährung integrieren möchte, kann alternativ Nukleotide Pulver kaufen.

Nukleotide sind die Bausteine des Lebens und erfüllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen im menschlichen Körper. Sie sind Bestandteile von DNA und RNA, steuern die Zellteilung, dienen als Energieträger und unterstützen das Immunsystem. Darüber hinaus sind sie essenziell für die Produktion von Proteinen und das damit verbundene Zellwachstum. Außerdem können sie eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben, bei Durchfall helfen, den Cortisolspiegel senken und die Regeneration des Hautgewebes unterstützen. Eine ausgewogene Zufuhr von Nukleotiden ist daher von großer Bedeutung für unseren Körper. Für eine ergänzende Zufuhr stehen unter anderem genau portionierte Nukleotide Kapseln und flexibel einsetzbares Nukleotide Pulver zur Verfügung. Wenn du mehr über die verschiedenen Möglichkeiten der Zufuhr erfahren möchtest, findest du im Beitrag Nukleotide einnehmen weitere Informationen.